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Wie wirkt fasten?
Angefragt und beantwortet von Patrizia Wechsler am 15.06.2016 15:07 (14381 gelesen)
Fasten aktiviert unsere Selbstheilungskräfte. Bestehende chronische Krankheiten können sich verbessern. Es dient der Gesundheitserhaltung, dem Entgiften, Entwöhnen, Erholen und , Abnehmen. Fasten ist auch Kraft tanken und schenkt Lebensfreude. Fasten reguliert den Stoffwechsel und reaktiviert unser Sättigungsgefühl.

Der freiwillige Nahrungsentzug wirkt nicht nur verjüngend und regenerierend. Auch die medizinische Bedeutung wird immer klarer. Denn Fasten wirkt wie ein – heilsamer – Schock auf den Körper. Er stellt die Physiologie auf den Kopf und löst ganze Kaskaden von biochemischen Reaktionen aus. So werden etwa spezielle Reinigungsmechanismen angeregt: sozusagen die Müllabfuhr und das Recyclingsystem der Zellen. Fasten hemmt nachweislich Entzündungen und senkt hohen Blutdruck. Fasten kann, wie neuste Forschungen zeigen, selbst bei Krebsleiden helfen.
 
Gefastet wurde doch schon immer. Warum wird das Thema erst jetzt von der Wissenschaft erkannt?

Weil die Erkenntnisse in der Fastenforschung gerade regelrecht durch die Decke gehen. Siehe (http://fasten.tv/de/vortraege/longo). So lässt die Erforschung der fantastischen molekularen Abfallentsorgung des Körpers jetzt sogar das so lange von der Medizin abgelehnte Konzept der „Schlacken“ in einem neuen Licht erscheinen. Noch bedeutender sind die Ergebnisse großartiger neuer Experimente, die etwa zeigen: Beim Fasten werden Alters- und Krebsgene in der Erbsubstanz ruhig gestellt. Und ganz wichtig: Wissenschaftler erkunden neue, einfache Fastenarten für Jedermann.

Der Organismus vieler Menschen ist durch Über- und Fehlernährung, durch Bewegungsmangel und Stress überfordert. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen entdecken die Notwendigkeit und Wohltat des Fastens.


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