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Fastenwandern-Blog

Liebe Fasteninteressierte

 

„Fastenwandern im Wunderland Schweiz“ gibt es seit 1992. Seit 2016 leite ich die Fastenwanderwochen in der Schweiz. Mehr über mich findet ihr unter dem Menüpunkt "Team". Mit diesem Blog möchte ich euch teilhaben lassen an meinen Erfahrungen, Gedanken, Weiterbildungen sowie an aktuellen Studien im Bereich Fasten, Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Viel Spass beim Stöbern.

Viren sind die waren Herrscher der Erde. Viren, Bakterien und Pilze haben schon immer mit und in uns gelebt. Viele sind uns nützlich und unterstützen die Immunabwehr. Auch ist die Umgebung entscheidend, ob sie uns gefährlich werden oder nicht. Unsere Ernährung, unser Gesundheitszustand und unser Vitamin D Spiegel spielen eine entscheidende Rolle, ob wir erkranken oder nicht.

Es gibt Nährstoffe, von denen wir wissen, dass sie das Immunsystem stimulieren bzw. regulieren. Eine gute Versorgung mit Vitamin A und D und C, Selen und Zink – am besten optimiert nach Spiegelmessung (außer Vitamin C, hier nicht messen, sondern nehmen) – kann uns vor Infekten schützen. Dazu gibt es überzeugende Studien und Meta-Analysen.

Das Wichtigste für unsere Gesundheit ist immer ein starkes Immunsystem. Unser Immunsystem braucht Mikronährstoffe und will beschäftigt sein. Es kämpft fortlaufend gegen böse Eindringlinge, meist mit Erfolg, dann sind wir gesund. Werden wir älter und schwächer oder haben wir ein gesundheitliches Problem, ist unser Immunsystem nicht mehr so schlagkräftig. Besonders zu erwähnen ist die Umweltverschmutzung, sie trägt das Ihrige dazu bei. Schlechte Luft für die Lungen und schlechte Böden für den Gemüseanbau usw.

Das Immunsystem unterscheidet zwischen „gefährlichen und harmlosen“ Eindringlingen. Die Harmlosen lässt es passieren, die Gefährlichen werden bekämpft mit Botenstoffen, Makrophagen, T-Zellen, Lymphozyten. Das Immunsystem prägt sich dabei die Eindringlinge ein und auch die Bekämpfungsmittel, damit es sich später daran erinnert und die entsprechenden Eindringlinge effektiver bekämpfen kann. Dies ist auch der Effekt der Impfungen. Damit wird das Immunsystem trainiert, gestärkt und stimuliert.

Was kann ich aktiv für mein Immunsystem tun?

Es gibt eine ganze Reihe von Massnahmen. Ich habe sie in drei Gruppen eingeteilt. Im Folgenden möchte ich explizit etwas näher auf die dritte Gruppe, diejenige der Mikronährstoffe eingehen.

1. Reize und Herausforderungen stärken das Immunsystem, wie zum Beispiel:

Fasten (siehe separaten Blog:  „Wie Fasten unser Immunsystem stärkt“)

Wandern (siehe separaten Blog: „Wie Wandern unser Immunsystem stärkt“)

Bewegung und Sport an der frischen Luft

Sauna und Kneippen

2. Lebensstil

Freude, Humor, Pflege sozialer Kontakte

Vitalstoffreiche und ballaststoffreiche Ernährung

Fertigprodukte und Giftstoffe meiden

Genügend trinken

Sinnstiftende Tätigkeit

Stress und Angst vermeiden

Heilkräuter (z. Bs. Zistrose)

3. Die fünf wichtigsten Nährstoffe für die Immunabwehr plus Omega3

Vitamin A

Vitamin D

Vitamin C

Zink

Selen

Omega-3 Index: 8-12%

Vitamin A

Vitamin A und Vitamin D gehören zusammen. Beide Rezeptoren für Vitamin A und Vitamin D verschmelzen und arbeiten gemeinsam zusammen bei der Proteinsynthese. Im Lebertran waren schon immer beide Vitamine vorhanden. Vitamin A ist ein wichtiges Schleimhautvitamin, wichtig für die Atemwegsgesundheit und für die generelle Immunabwehr. Vitamin A ist das einzige Vitamin, das die geschulten Immunzellen zurückholt in den Darm, die T-Junctions stabilisiert und so die Abwehr stärkt. Es ist bei Autoimmunerkrankungen hilfreich. Dies wurde 2019 in der Fachzeitschrift „Nutriens“ publiziert.

Vitamin A wird im Körper aus Betacarotin und Retinol umgewandelt. Die Umwandlungsrate ist allerdings sehr schlecht. Für die empfohlene Tagesdosis bräuchte man 1,4 kg Brokkoli oder 500g Karotten. Deswegen ist die Bevölkerung eher schlecht mit Vitamin A versorgt. Es kann auch nicht so ohne weiteres gemessen werden. Das Vitamin A ist auch immer abhängig von einer guten Zink Versorgung. Vitamin A und Zink gehören zusammen. 

Vitamin D und Immunsystem

Vitamin D moduliert das angeborene und das erworbene Immunsystem. Es produziert körpereigene Antibiotika (AMP) sowohl gegen Bakterien (z. B. Tuberkulose) als auch gegen Viren (z. B. Influenza). Es schützt vor Allergien und Autoimmunerkrankungen (M. Crohn, Diabetes Typ I und II, Rheuma etc.) sowie vor überschießenden Immunreaktionen in den Atemwegen. Vitamin D hat sich bei Atemwegsinfekten besonders bewährt, siehe auch Tuberkulose Behandlung mit Sonnenbaden in Davos.

Achtung: Sonnencreme hemmt die Vitamin D Bildung. Es ist abzuwägen, je nach Hauttyp, zuerst eine halbe Stunde ohne Sonnencreme ins Freie gehen und erst danach eincremen. Bei heller Haut ist das aber nicht möglich. Im Alter nimmt die Bildung von Vitamin D durch Sonne sowieso ab. Deswegen ist eine Einnahme von Vitamin D Produkten empfehlenswert, das ganze Jahr hindurch. Am besten lässt man den Vitamin D Spiegel messen, um die optimale Dosierung zu bekommen. Das Vitamin D ist abhängig von Magnesium. Vitamin D braucht immer Magnesium um seine Funktionen zu erfüllen. 

Einnahmeempfehlung ohne Messung von Dr. Schmiedel: 5000 Einheiten pro Tag. Eine tägliche Einnahme wirkt am besten. Bolus Gaben, d.h. einmal wöchentlich oder sogar monatlich nützen nichts. Dies wurde im "British Medical Journal" mit einer Meta-Analyse für Atemwegsinfektionen belegt. Eine Vergiftungsgefahr mit Vitamin D besteht erst ab einer Einnahme von 10'000 Einheiten pro Tag.

Was kann Vitamin D sonst noch alles? Weitere Beispiele:

• senkt den Blutdruck

• fördert das angeborene und erworbene Immunsystem

• produziert körpereigene Antibiotika (AMP)

• schützt die Nervenzellen (z. B. vor MS)

• bremst die Krebsentwicklung

• verhindert eine Metastasen Bildung

• verbessert die Überlebensrate von koronaren herzerkrankten Patienten

• reduziert das Risiko für Diabetes Typ I und Typ II

• schützt vor peripherer arterieller Verschlusserkrankung

• kräftigt die Muskulatur und verzögert die Pflegebedürftigkeit im Alter

Vitamin C

Vitamin C stärkt unser Immunsystem und hilft gegen Infekte. Vitamin C kommt in allen Pflanzen vor. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in folgenden Lebensmitteln:

Peperoni, Blumen- und Rotkohl, Spinat, Wirsing, Feldsalat, Tomaten, Brokkoli, Petersilie, Sauerkraut, Hagebutte, Sanddorn und schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren und Äpfeln. Eine Überdosierung mit Vitamin C ist nicht möglich. Überschüssiges Vitamin C wird ausgeschieden. Um Vitamin C aufzunehmen braucht man auch eine gute Versorgung mit Vitamin D. Beide Vitamine greifen Hand in Hand. Einige Stoffwechselaktivitäten funktionieren nur mit Vitamin D und C zusammen. Aktuell finden Studien statt in einem internationalen Gremium, inklusive einem chinesischen Arzt aus Wuhan, wie eine Vitamin C Infusion von ca. 12g (empfohlene Tagesdosis 110-200mg pro Tag) bei schwerkranken Menschen auf der Intensivstation wirkt. Erste positive Ergebnisse gibt es schon, die Studie wird im  September 2020 beendet. Interessant ist, dass Mäuse und einige Katzenarten, Vitamin C in der Leber selber herstellen können. Vor 30 Millionen Jahren konnten wir das anscheinend auch mit Hilfe eines speziellen Enzyms. Bei Mäusen hat man festgestellt, dass sie unter Stress mehr Vitamin C produzieren. Daher ist es naheliegend, dass uns eine hohe therapeutische Dosis von Vitamin C bei Krankheit helfen könnte.

Zink

Zink ist ein essentielles Spurenelement. Zink hilft bei komplexen Stoffwechselvorgängen und ist wichtig für unser Immunsystem. Es reguliert die T-Lymphozyten die gegen Eindringlinge wie Viren kämpfen. Zink wird auch häufig bei Erkältungen empfohlen. In welchen Lebensmitteln kommt Zink vor? Austern enthalten mit circa 45 mg pro 100g am meisten Zink. Das haben die meisten Menschen aber nicht auf dem täglichen Speiseplan. Zink kommt in höherem Maße auch in Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Ölsaaten (also in Kürbiskernen, Hanf- Lein- und Mohnsamen), Sesam und Sesampaste (Tahini), Kakao, Pinienkerne, Cashewnüsse und Chiasamen vor. In Gemüse und Nüssen verhindert vor allem die Phytinsäure die Aufnahme von Zink und auch Eisen. Vor allem bei Schilddrüsenproblemen sollte man Nüsse und Mandeln ein paar Stunden in kaltem Wasser mit Salz einweichen, dann wird die Phytinsäure ausgeschwemmt und die Nüsse sind leichter verdaulich. Zink wird vor allem zusammen mit Eiweissen gut aufgenommen. Zink sollte niemals gleichzeitig mit Selen eingenommen werden, diese stören sich gegenseitig in der Aufnahme. Zink ist vor allem für die Gesundheit älterer Menschen wichtig. Zink gibt es auch in Form von Lutschtabletten. Eine Dosierung von 10-15mg täglich wird empfohlen.

Selen

Selen ist ein essentielles Spurenelement. Eine gute Selenversorgung unterstützt zum einen die angeborene und adaptive Immunabwehr im Kampf gegen Viren, Bakterien oder entartete Zellen und hilft darüber hinaus überschießende Immunreaktionen zu bremsen. Selen trägt so zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Selen ist ein Antioxidans und wird außerdem für die Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt. Es ist wichtig für die  Immunabwehr. Ein Selenmangel macht anfälliger für Grippevirusinfektionen, kardiovaskuläre Ereignisse und Krebs. Im November 2017 hat die ETH Zürich von einem weltweiten Selenmangel gesprochen. Tatsächlich ist Selenmangel eine Folge der starken Überdüngung der Böden. In vielen Provinzen in China unter anderem auch in Hubai (Huwan) herrscht ein extremer Selenmangel. Dies fördert die Verbreitung der Viren. Selen sollte man messen und dem entsprechend als Nahrungsergänzung einnehmen. Selen kommt vor allem in Paranüssen, Innereien wie Leber und Meeresfrüchten vor. Die Einnahmeempfehlung ist für gesunde Personen 2-3 μg pro Kilogramm Körpergewicht, als ca. 140 μg pro Tag. Selen sollte niemals gleichzeitig mit Zink eingenommen werden, diese stören gegenseitig deren Aufnahmen.

Omega-3

Ein Omega3 Index über 8% trägt zu nachweislich besserer Herz-Kreislaufgesundheit bei und unserem gesamt Organismus. Mehr Details siehe in meinem Blog vom 12. Dezember 2019 unter Gesundheit.

Einnahme und Resorption

Achtung bei der Einnahme von Ergänzungsmitteln: Bei leerem Magen ist die Aufnahme der Stoffe nicht so effizient. Die Resorption, Aufnahme im Darm ist besser zusammen mit Mahlzeiten. Wenn immer möglich sollte man auf eine ausrechende Zufuhr durch Ernährung achten.

Am besten ist die Zuführung der Nährstoffe durch biologisch, in nährstoffreichem Boden angebauten Lebensmitteln. Im Verbund wirken sie am stärksten. Wenn das nicht möglich ist, so ist die Bezugsquelle von Ergänzungsmitteln genau zu prüfen. Stimmt die angegebene Dosierung nicht, nützt es entweder nichts oder es kann sogar zu Vergiftungen kommen. Die Dosierung ist auf den Verpackungen generell zu niedrig angegeben. Am besten misst man den Nährstoffspiegel beim Arzt oder einem Therapeuten und ergänzt die fehlenden Nährstoffe nach Bedarf.

Quelle

Diese Informationen habe ich aus zahlreichen Webinaren der Akademie menschnlicher Medizin der letzten Zeit zusammengefasst. Die Informationen kommen von verschiedenen Ärzten wie Prof. Dr. Spitz und Dr. Schmiedel, sowie den Mikronährstoffexperten Uwe Gröber. Sie kennen die aktuellen Studien (bei Vitamin D sind es ca. 4000) und haben auch eigene Erfahrungen mit Patienten. Sie haben sich einer ganzheitlichen Medizin verschrieben. Die Empfehlungen in diesem Blog sind allgemeiner Natur, jegliche Haftung von Fastenwandern GmbH wird abgelehnt. Bespreche bitte Deinen Bedarf und Deine Einnahme mit Deinem Vertrauensarzt oder Therapeuten.

Fastenwandern im Wunderland Schweiz

Mit den frisch gepressten Säften, frisch gekochten Gemüsebouillon und ausgesuchten Tee’s unterstützen wir während des Fastenwanderns unser Immunsystem zusätzlich. Wir bieten eine ganzheitliche Woche, Fasten, Wandern, Mikronährstoffe und gute Laune. Fastenwandern in der Schweiz mit Patrizia.

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