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Fastenwandern-Blog

Liebe Fasteninteressierte

 

„Fastenwandern im Wunderland Schweiz“ gibt es seit 1992. Seit 2016 leite ich die Fastenwanderwochen in der Schweiz. Mehr über mich findet ihr unter dem Menüpunkt "Team". Mit diesem Blog möchte ich euch teilhaben lassen an meinen Erfahrungen, Gedanken, Weiterbildungen sowie an aktuellen Studien im Bereich Fasten, Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Viel Spass beim Stöbern.

Ein starkes Immunsystem ist wichtig um gesund zu bleiben. Fasten stärkt nachweislich unser Immunsystem. Nach einer Fastenkur fühlt man sich gestärkt. Aber wie genau funktioniert das?  Fasten wirkt ganzheitlich auf den Körper Folgendes ist nicht abschliessend zu verstehen.
 

Fasten stimuliert Stammzellen

Fasten führt dazu, dass weiße Blutkörperchen recycelt werden. Weiße Blutkörperchen umfassen mehrere Arten von Immunzellen, die für die Immunabwehr essenziell sind. Fasten sorgt dafür, dass alte Immunzellen abgebaut werden. Auch wenn der Abbau von Immunzellen erst mal nicht förderlich klingt, so werden dadurch nach dem Fasten zuvor inaktive Stammzellen stimuliert, die frische, neue Immunzellen bilden, wodurch das Immunsystem gestärkt wird.

 

Autophagie fördert Abwehrprozesse

Autophagie bedeutet so viel wie sich selbst essen. Das klingt erst mal sehr widersinnig, ist aber ein lebenswichtiger Recyclingprozess, den Sie sich wie eine Art Frühjahrsputz vorstellen können. Moleküle haben in der Zelle nur eine begrenzte Lebensdauer und müssen regelmäßig durch neue ersetzt werden. Sofern durch Nahrung ständig neue Bausteine für diese Moleküle geliefert werden, nutzt der Körper diese, um neue Moleküle herzustellen. Sobald neue Bausteine knapp sind, muss die Zelle jedoch alte Moleküle abbauen und deren Bausteine recyclen. Dadurch wird in der Zelle mal so richtig aufgeräumt und alter Ballast beseitigt. Autophagie fördert Selbstheilungsprozesse und macht uns generell resistenter gegen Stress. Das allein könnte uns schon bei der Abwehr fremder Erreger helfen. Darüber hinaus gibt es jedoch einen weiteren Mechanismus, mit dem Autophagie uns resistenter gegen Krankheitserreger macht. Fremde Eindringlinge, die vom Immunsystem erkannt wurden und dann vernichtet werden müssen, werden in einem Autophagie-ähnlichen Prozess abgebaut, der sogenannten Xenophagie. Xeno bedeutet fremd, da in diesem Fall nicht eigene Moleküle, sondern fremde Eindringlinge abgebaut werden. Der Prozess der Autophagie ist dem der Xenophagie sehr ähnlich. Viele Proteine, die für die Autophagie benötigt werden, werden auch für die Xenophagie gebraucht. Wenn durch Fasten die Autophagie regelmäßig auf Hochtouren läuft, hat die Zelle also viele Dinge, die sie für die Xenophagie benötigt, bereits griffbereit. Dadurch kann der Körper die Krankheitserreger besser unschädlich machen und vernichten. Intervallfasten kann bereits die Autophagie stimulieren, so richtig kommt sie jedoch erst ab einer Fastenzeit von 30 Stunden in Fahrt. Aus diesem Grund sollten Sie länger fasten, wenn Sie von der Autophagie voll profitieren möchten.
 

Die immunstärkende Wirkung der Ketose

Beim Fasten ist der Körper gezwungen, auf gespeicherte Fettreserven zuzugreifen. Sobald die Fettverbrennung in vollem Gange ist, werden aus Fett sogenannte Ketonkörper gebildet. Ketonkörper sind eine sehr effiziente Energiequelle, die sogar das Gehirn bevorzugt nutzt. Wenn Ketonkörper vorhanden sind, sinkt auch der Zuckerbedarf des Gehirns stark ab. Aus diesem Grund brauchen Sie sich beim Fasten keine Gedanken darüber zu machen, ob Ihr Gehirn ausreichend Zucker bekommt. Im Gegenteil: Ihr Gehirn wird bestens mit Energie versorgt, was auch der Grund ist, warum Sie sich beim Fasten mental so klar fühlen. Aber zurück dazu, wie Ketonkörper Ihnen bei der Immunabwehr helfen. Ketonkörper dienen nicht nur als Energiequelle, sondern wirken auch auf das Immunsystem. Eine Studie mit Mäusen hat gezeigt, dass eine ketogene Ernährung Mäuse gegen Grippeviren schützt. Bei einer ketogenen Ernährung wird die Zufuhr an Kohlenhydraten auf ein Minimum reduziert (beim Menschen auf 20-40 g pro Tag). Neben Fasten ist eine ketogene Ernährung eine weitere Möglichkeit, den Zustand der Ketose zu erlangen, indem Ketonkörper gebildet werden. Die Ketose hat in den Mäusen die Vermehrung von T-Zellen stimuliert. T-Zellen sind Immunzellen, die Veränderungen auf Zelloberflächen erkennen, die auf eine Infektion hindeuten. T-Zellen sind also für die Erkennung fremder Erreger von Bedeutung. Je früher diese Eindringlinge erkannt werden, desto größer sind die Chancen, sie zu vernichten, bevor sie großen Schaden anrichten können. Eine weitere Studie hat gezeigt, dass eine starke Kalorienrestriktion bei Mäusen einen ähnlichen schützenden Effekt gegen Grippeviren hat.

Einmal im Jahr oder mehrmals Fastenwandern und Sie tun etwas sinnvolles für Ihr Immunssystem. Am besten bei uns, Fastenwandern im Wunderland Schweiz. Gesundheit, Freude und Nachhaltigkeit in einem.

 

 

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