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Fastenwandern-Blog

Liebe Fasteninteressierte

„Fastenwandern im Wunderland Schweiz“ gibt es seit 1992. Seit 2016 leite ich die Fastenwanderwochen in der Schweiz. Mehr über mich findet ihr unter dem Menüpunkt "Team". Mit diesem Blog möchte ich euch teilhaben lassen an meinen Erfahrungen, Weiterbildungen sowie an aktuellen Studien im Bereich Fasten, Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Viel Spass beim Stöbern.

 

„Der Darm ist die Wurzel des Menschen. Nur wer pfleglich mit diesem wichtigen Organ umgeht, bleibt auch auf Dauer gesund.“ Dr. F.X. Mayr.

 

Gesunde Ernährung fördert die Darmflora – wie wichtig diese für unsere Gesundheit ist, erkennt die Wissenschaft erst jetzt. So kann eine Kost voller Zucker und Fett und mit wenig Ballaststoffen dazu beitragen, dass die Arterien verkalken, die Leber verfettet, ein Tumor wächst oder der Geist träge wird. Zugleich führt just dieser westliche Ernährungsstil zu einem Rückgang der Artenvielfalt unter den natürlichen Darmbewohnern.

 

Darmbakterien beeinflussen unmittelbar unsere Gesundheit aber auch unsere Emotionen. Der Darm steuert Wohlgefühle, aber auch Depressionen. Ist die Darmflora reduziert wie nach einer Antibiotika-Gabe, lassen Kraft, Energie und Lebensmut schnell nach. Oftmals liegt die Ursache einer Krankheit im Darm.  Wichtig ist eine Ernährung mit einem hohen Ballaststoffanteil (mindestens 35 g pro Tag), mit frischen, natürlichen Lebensmitteln wie Gemüse Obst und Vollkornprodukte. Eine ballaststoffarme Kost mit Fertigprodukten zerstört unsere Darmflora und somit unsere Gesundheit. Ein darmpflegendes Lebensmittel ist unter anderem auch der Kefir. Diesen möchte ich Euch kurz vorstellen.

Kefir – ein natürliches traditionelles Heilmittel

Kefir ist ein fermentiertes probiotisches Milchgetränk, dass die nützlichen Darmbakterien fördert. Es fördert die Kommunikation zwischen Gehirn und Darm, was unserer Gesundheit zuträglich ist, zu diesem Ergebnis kamen US-Forscher der Auburn University in Alabama. Traditioneller Kefir auch Milchkefir genannt, wird mit Kulturen vom tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellt. Der Pilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine oder Vitaminvorstufen A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören.

Kefir wurde erstmals durch den russischen Zoologen, Anatomen und Bakteriologen Professor Ilja Iljitsch Metschnikow um 1900 erforscht, dem Begründer der Probiotik. Im Jahre 1908 erhielt er für seine Forschungen im Bereich der Immunologie den Nobelpreis und gilt seither als einer der Begründer der modernen Immunologie.

In Russland gilt der Kefir seit langer Zeit als Elexier der Gesundheit, wegen seiner einzigartigen Fähigkeit, die Darmflora und insgesamt die Gesundheit unseres Körpers als Ganzes positiv zu beeinflussen. Die Kefirpilze enthalten eine ganze Kolonie von verschiedenen Organismen, Streptokokken, Bazillen, Bakterien und Hefen. Alle diese Mikroorganismen wirken zusammen gegen die schädliche krankheitserregende Flora im Körper. Kefir hilft bei Darminfektionen und Tuberkulose, da er einige Krankheitserreger abtöten kann und läßt auch wieder eine gesunde Darmflora bei einer Dysbakterie entstehen, die beispielsweise durch Antibiotika verursacht wurde.

„Kefir, mild“

Industriell hergestellter und im Handel angebotener Kefir entspricht üblicherweise nicht dem traditionell mit Kefirknollen hergestellten Getränk und trägt die Bezeichnung „Kefir, mild“. Damit das entstehende Getränk immer gleich schmeckt, wird industriell mit einer definierten Mischung verschiedener Bakterien und Hefen gearbeitet, die die komplexe Zusammensetzung des Mikroorganismen-Konsortiums von Kefirkörnern nicht vollständig nachahmen kann.

Quellen:  http://russische-volksmedizin.ch/kefir-ein-natuerliches-heilmittel/. https://de.wikipedia.org/wiki/Kefir

 

 

Zubereitung des Milch - Kefir

Die Pilzknollen für 1 bis 2 Tage, aber auch bis 3 Tage, in Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch (Kondensmilch ist nicht geeignet) gegeben.

Die optimalen Temperaturen für die Arbeit des Pilzes liegen im Bereich von 10 °C bis 25 °C (die Temperatur sollte 30 °C nicht überschreiten, denn das verträgt der Pilz schlecht).

Dabei wird die Milch fermentiert und je nach Gärdauer und Temperatur bekommt das Getränk einen Alkoholgehalt von 0,2 Prozent bis etwa 2 Prozent.

Das cremige Getränk hat einen leicht säuerlichen Geschmack und erinnert an frische Buttermilch. Nach Abschluss der Gärung wird der Kefir durch ein Kunststoffsieb geschüttelt und dabei von den Pilzknollen (die Pilzknollen niemals mit Metall in Berührung bringen, denn das würde sie zerstören) getrennt.

Die Pilzknollen werden erneut mit Milch angesetzt und dabei 1 bis 2-mal wöchentlich mit lauwarmem Wasser abgespült. Für eine “Kefirpause” können die Knollen in 1 l Milch gelegt und dann 2 bis 3 Wochen ohne Probleme im Kühlschrank lagern. Dazu sollte immer ein fest geschlossenes Glas verwendet werden.
Eine andere Empfehlung ist die Einlagerung der Pilzknollen in einer Wasser-Milch-Mischung (empfohlen wird das Verhältnis von 65% Wasser und 35% Milch). In dieser Form sollen die Pilzknollen auch bis zu 3 Wochen im Kühlschrank überdauern können. Danach benötigt der Milchpilz jedoch einige Tage, bis er wieder zu vollen Kräften kommt.

Das Einfrieren der Pilzknollen wird nicht empfohlen, da es meist zur Zerstörung des Pilzes führt. Allerdings hat das Einfrieren und wieder auftauen bei mir wunderbar funktioniert.

Achtung

Wird der Kefir Pilz zu lange in der Milch gären gelassen, hat er keinen milden feinen Geschmack mehr, sondern wird zähflüssig und sauer. Deshalb lieber den Kefir Pilz rechtzeitig aus der Milch nehmen, und die Kefir Milch im Kühlschrank lagern bis zum Verzehr. 

 

 

Was ist Wasserkefir (Japankristalle) und wie wirkt er?

Genau wie der Milchkefir ist auch der Wasserkefir eine Lebensgemeinschaft, eine so genannte Symbiose: Wertvolle Milchsäurebakterien benötigen für ihr Überleben und ihre Vermehrung verschiedene Stoffe und Vitamine, die sie von den Hefen geliefert bekommen. Im Gegenzug produzieren die Bakterien Milchsäure, die wiederum von den Hefen genutzt wird. Auf dieses komplexe Wechselspiel ist auch die Wirkung des Wasserkefir zurück zu führen, der unser Wohlbefinden und Darmgesundheit fördern kann. Der Wasserkefir produziert die gleichen Inhaltsstoffe und Vitamine wie der Milchkefir, besonders zu erwähnen ist das Vitamin B12, dass besonders für Veganer sehr interessant ist.

Wer schmeckt besser – Milchkefir oder Wasserkefir – beide können als gesunde, biologisch aktive Lebensmittel eine positive Wirkung auf unsere Verdauung und unser Wohlbefinden haben. Der Wasserkefir ernährt sich vom beigefügten Zucker. Obwohl zum Schluss der Zucker vom Pilz sehr reduziert wurde, ist das Getränk nicht ganz zuckerfrei.  Milchkefir ist hingegen, wenn er lange genug gären durfte, sogar vollkommen frei von Milchzucker. Als prickelnde Gaumenfreude im Sommer ist der Wasserkefir aber ein echtes Geschmackserlebnis. Im Gegensatz zum Milchkefir ist jedoch die Wirkung des Wasserkefirs nicht wissenschaftlich belegt.

Quelle: http://www.wellness-drinks.de/de/wasserkefir_wirkung.html

 

 

Anleitung Wasserkefir

Den Wasserkefir zusammen mit

2 Esslöffeln Zucker
1 Scheibe Bio-Zitrone
1 getrocknete Feige (oder alternativ eine andere Trockenfrucht)
1 Liter Wasser

in einen Glasbehälter füllen.

Zwei Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Mit fortschreitender Fermentation (Gärung) wird das Wasserkefir-Getränk saurer, der Zuckergehalt sinkt.  Nach ca. 2 Tagen ist der Kefir genussbereit. Mit Plastik Sieb in eine Glasflasche leeren und im Kühlschrank aufbewahren.  Wieder mit frischen Zutaten neu ansetzen. Der Kefir vermehrt sich schnell.

Achtung:

Zuerst mit zwei Deziliter Wasser und weniger Zucker beginnen, da der Kefir-Pilz, den ich dir zuschicke, noch nicht für einen Liter Wasser reicht und er sich noch vermehren muss.

 

 

 

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