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Wanderungen

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Beim Wandern in der Natur finden wir Freiheit und Ruhe, um nachzudenken, kreativ zu sein und Entscheidungen zu treffen. Die Natur wirkt meditativ und gibt uns Halt und Sinn im Leben. Wir trainieren die Muskulatur, unterstützen unsere Organe beim Entgiften und finden Erholung und Entspannung. Alle Wanderungen können von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die "normal gut zu Fuss" sind, mitgemacht werden. Die vermehrte Sauerstoffaufnahme unterstützt den Fastenprozess und den Kreislauf, fördert die Durchblutung und wirkt stimmungsaufhellend.
Wir planen unsere Wanderung vor Ort nach Wetter und Laufstärke der Gruppe. Nach Möglichkeit bieten wir Abkürzungen oder Verlängerungen der Wanderungen, je nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Einige Beispiele von Wanderungen haben wir untenstehend aufgeführt.
 


Wanderungen Ascona

Die unglaubliche Vielfalt dieser Region ist eine Einladung für Neugierige! Geniessen Sie schon im März das milde Klima dieser Gegend. Wir unternehmen täglich leichtere oder auch anspruchsvollere Touren bei jeder Witterung. Einige Beispiele:

Centovalli: Die „Via del Mercato“ zwischen Camedo und Intragna
Wir wandern der „Via del Mercato“, dem Marktweg, im berühmten Centovalli entlang. Ein alter Maultierpfad, der einst benutzt wurde, um den Handelsknotenpunkt Locarno zu erreichen. Die Wanderung führt durch den Parco dei Mulini (Mühlenpark), der reich an interessanten Zeugnissen aus der Bauernwelt ist, und vorbei an den charakteristischen Herrschaftshäusern in Verdasio. Es erwartet Sie ein geschichtsträchtiger Weg bis nach Intragna, wo der höchste Glockenturm des Tessins steht.

Collina Alta: ein wunderbarer Ausblick auf den Lago Maggiore
Eine Panorama Wanderung, dank seiner gemässigten Höhe und der Südausrichtung des gesamten Weges ganzjährig zugänglich, mit einem fantastischen Blick auf den Lago Maggiore.
Die Wanderung beginnt in Contra, oberhalb von Locarno. Der Weg führt uns Richtung Val Resa, über die pittoreske Eselsbrücke (sogenannte „römische oder romanische Brücke“), die über die Navegna führt. Wir wandern dem Weg oberhalb von Brione weiter bis nach Orselina durch einen Kastanienwald. Danach Abstieg nach Solduno zur Bushaltestelle nach Ascona zurück.

Maggiatal: Wanderung entlang der Maggia
Ausgangspunkt ist Someo im Maggiatal. Die Ortschaft kann sich mit den ältesten historischen Zeugnissen rühmen. Im Jahre 1924 wurde dieses Dorf von einer Überschwemmung heimgesucht. Nur die Kirche blieb verschont und ist bestimmt ein Besuch Wert. Der Wanderweg führt zu einer 300m langen Hängebrücke über die Maggia, die es zu überqueren gilt. Ein urwüchsiger, verwunschener Weg führt zu einem Weiler mit vielen Rustici, weiter bis zum gut erhaltenen Dorf Lodano und bis nach Maggia. Für geübte Wanderer nehmen wir den Weg über die Hängebrücke nach Giumaglia/Goglio und wandern auf dem Höhenweg „Sentiero die pietri“ bis nach Maggia.

Lago Maggiore: Seeblick - Wanderung Feuerstrasse
Der Lage Maggiore ist mit seinen 193m der tiefste Punkt der Schweiz. Mit dem Bus fahren wir bis Gadero (433m), das oberhalb von Brissago liegt. Wir steigen ca. 2 Stunden von Gadero nach Bassuno (986 m) auf. Bassuno ist eine kleine Ansammlung von Häusern, heute meist Ferienhäuser. Von dort starten wir die flache Wanderung der alten Feuerstrasse entlang bis zum Hotel Ascona. Die Strecke bietet eine ganze Reihe sehr schöner Aussichtspunkte, von wo aus man den ganzen Lago Maggiore mit all seiner Pracht sehen kann, obwohl etwa die Hälfte durch den Wald führt.


Wanderungen Andeer

Via Spluga 50
Bei der Via Spluga handelt es sich um einen Kultur- und Weitwanderweg in den zentralen Alpen, der seit Jahrhunderten Deutschbündner, Rätoromanen, Walser und Lombarden bzw. die beiden Ortschaften Thusis und Chiavenna miteinander verbindet. Die Via Spluga verläuft weitgehend über historische Saumpfade, deren ursprüngliche Bausubstanz zu einem grossen Teil erhalten geblieben oder wieder instand gestellt worden ist. Die Via Spluga ist insgesamt ca. 65 km lang.

Splügen - Andeer
Vom Passverkehr geprägt, begeistert das Walserdorf mit seinem vorzüglich erhaltenen Dorfbild.  Splügen erhielt 1995 dafür den Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes. Das Dorf weist dabei gleich zwei unterschiedliche Baukulturen auf. Stattliche südländische Steinhäuser und Holzhäuser der deutschsprachigen Walser, die im 13. Jahrhundert über den Passo San Bernardino in das vormals rätoromanische Gebiet einwanderten. Wir wandern von Splügen nach Sufers am Stausee, welches bereits 831 in einem Verzeichnis der königlichen Güter in Rätien erwähnt wird. Weiter geht es an der Roffla-Schlucht vorbei nach Andeer.

Via Mala - Andeer
Der Weg führt uns durch die berühmte Viamala-Schlucht, verwunschenen Waldpfaden nach Zillis.
Die St. Martin-Kirche in Zillis aus dem 12. Jahrhundert mit der weltberühmten Kirchendecke ist sicher ein Besuch wert. Auf 153 vorzüglich erhaltenen Tafeln wird das Leben Christi und ein ganzes mittelalterliches Weltbild dargestellt. In Zillis nehmen wir den Bus nach Andeer oder wandern weiter bis ins Hotel.

Schamserberg - Lohn - Libisee - Wergenstein
Wir fahren mit dem Postauto via Zillis nach Lohn. Die Wanderung führt uns von Lohn (1585m) über die Maiensässe von Nutschias und Davos Tortas hinauf zum Libisee (2001m). Durch blumenübersäte Bergwiesen gelangen wir zu den Maiensässdörflein Mursenas, Dariez und Dumagns (1812m), von wo wir nach Wergenstein (1489m) absteigen. Die sonnig gelegenen und aussichtsreichen Berggemeinden leben weitgehend von der Landwirtschaft. Die romanische Sprache ist hier noch allgegenwärtig.


Wanderungen Davos

          

Davos ist die höchstgelegene Stadt Europas (1560 m.ü.M.) und bietet eine faszinierende Bergnatur. Ursprünglich verdankt Davos seine Bedeutung seinem Heilklima. Schon früh wurde die heilende Wirkung der Davoser Höhenluft bekannt, was viele internationale Gäste nach Davos lockte - darunter zahlreiche Schriftsteller, Philosophen und Künstler, wie Ernst Ludwig Kirchner, Arthur Conan Doyle oder Thomas Mann.

Die Wanderungen führen uns vom städtischen Davoser Zentrum in eine andere „Berg“-Welt:

Zum Unesco -Welterbe:  Das Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn
Wir fahren mit der Rhätischen Bahn nach Glaris, einer Walsersiedlung unterhalb des Rinerhorns. Die Wanderung führt uns durch einen herrlichen Wald zur imposanten Zügenschlucht nach Wiesen und Filisur. Von Filisur aus gelangt man in einer halben Stunde zu einem schönen Aussichtspunkt, wo man das Wahrzeichen der RhB, das Landwasserviadukt bestaunen kann. Mit dem Zug kehren wir wieder ins Hotel zurück.

Klosters - Gotschnagrat - Parsennhütte
Nochmals ein Ausflug mit der RhB: Wir fahren nach Klosters Platz und lassen uns dort mit der Gondel zum Gotschnagrat bringen. Dort folgen wir dem Panoramaweg zur Parsennhütte und nehmen wieder Kurs Richtung Davos zur Mittelstation Parsenn. Ein gemütlicher Weg unterhalb des Weissfluhjochs und oberhalb des Wolfgang Passes. Bei guten Wetterbedingungen lockt eine Fahrt mit der Parsennbahn zum Weissfluhjoch mit einer fantastischen Aussicht.

Sertig - Rinerhorn - Monstein
Wir fahren mit dem Postauto nach Sertig Dorf, dem Startpunkt unserer Wanderung. Das Walserdörflein mit seinem auffallenden Kirchlein, das seit 1941 unter Denkmalschutz steht, liegt im gleichnamigen urtümlichen Bergtal auf 1861 m.ü.M. Das Sertig wurde als "besonders schützenswerte Region der Schweiz" ausgezeichnet. Wir wandern über einen gut befestigten Weg zur Gipfelstation des Rinerhorns nach Monstein und werden eine einzigartige Natur- und Berglandschaft erleben mit kristallklaren Bergbächen, dichten Föhren- und Lärchenwäldern.


 

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