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Was ist fasten?

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Wir Menschen haben das Fastenprogramm in den Genen, aber auch die Völlerei.
(Françoise Wilhelmi de Toledo, Mitinhaberin und medizinische Leiterin Buchinger Klinik)

Fasten ist viel mehr als nicht Essen. Forscher stellten verblüfft fest, welch starke Effekte systematischer Verzicht auf unseren Körper hat. Und wie segensreich er auf den Verlauf von Krankheiten wirkt. Fasten wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus.

Wir Menschen haben entwicklungsgeschichtlich ein Programm in uns, eine Zeit lang ohne feste Nahrung leben zu können und dabei nicht von Hunger geplagt zu werden. Dabei schaltet der Körper in ein anderes Energieprogramm um, bei dem er die notwendige Lebensenergie aus den inneren Reserven des Körpers erhält.

Wichtig dabei ist, dass dem Körper die Umschaltung dieses Energieprogramms fachgerecht ermöglicht wird!

In keiner Weise fühlt man sich während einer Fastenzeit schlapp und müde. Da während des Fastens kaum Verdauungsenergie benötigt wird, hat der Körper sogar zusätzliche Energie um sie anderweitig einzusetzen.

Auch während der Fastenzeit sind beachtliche körperliche Leistungen möglich, insbesondere, wenn sie sich im Dauerleistungsbereich, wie beim Wandern, abspielen.

Die Abnahme von ein paar Kilogramm Gewicht ist ein willkommener Effekt. Fasten ist aber wesentlich mehr. Positives kann nicht nur im körperlichen, sondern auch im seelischen und geistigen Bereich erzielt werden. So kommen wir durchs Fasten zur Ruhe. Wir finden unser Gleichgewicht, erleben eine engere Verbindung zu unserem Körper und können auch Probleme wie z.B. Trauer, Schmerz oder seelische Wunden besser verarbeiten.

Fasten ist ein Selbsterfahrungs- und Selbstfindungsprozess, bei dem wir die Möglichkeit erhalten, alte Gewohnheiten zu durchbrechen und unsere wirklichen Bedürfnisse auszuloten.

Wir entdecken beim Fasten ein Kräfte- und Kreativitätspotential in uns, das unter dem Alltagsdruck verschüttet war – neues Wohlbefinden und pure Lebensfreude erblühen. Wer fastet – und besonders, wer das Fasten mit Wandern kombiniert, – gelangt zur überraschenden Erkenntnis, dass der Verzicht auf feste Nahrung keinen Verlust bringt, sondern eine echte Bereicherung in allen Belangen ist!

Wie funktioniert Fasten?

Schon nach einem Tag ohne Nachschub sind die Zuckerreserven in der Leber aufgebraucht – Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol durchfluten kurzzeitig den Körper. Geringfügig behilft sich das System jetzt mit Eiweiss aus Verdauungstrakt und Muskulatur. Dann geht es allerdings schnell an die Fettspeicher.

Bereits nach etwa 15 Stunden beginnt der Fettabbau in den Speichern und deren Umbau in der Leber. Es entsteht daraus eine ganz besondere Art von Brennstoff: „Ketone“ heissen die energiereichen Herrscher des hungernden Leibes. Sie beteiligen sich jetzt – anstelle von Glukose aus der Nahrung – an der Energieversorgung von Hirn oder Herz. In den unscheinbaren Fettmolekülen verbirgt sich der erste Schlüssel zum Geheimnis des Fastens.

Denn diese Hauptakteure des biochemischen Notfallprogramms sind Supertreibstoffe – auch für das Denkorgan, wie neuste Studien belegen: Sie schützen Nervenzellen und steigern die Produktion von „neurotrophen Faktoren“, die für Lernen und Erinnern entscheidend sind. Das National Institut of Aging im amerikanischen Baltimore konnte den Nachweis erbringen, dasss sich beim Fasten Gehirnzellen ganz neu bilden, und zwar aus Hirnstammzellen: Bei Versuchspersonen verbesserte sich die Gedächtnisleistung.

Fazit: Nahrungsentzug könnte vor einem Abbau der Geisteskraft schützen – und sogar Alzheimer oder Parkinson-Patienten helfen, wie im Tiermodell eindrücklich belegt werden kann. Eine der hochpotenten Ketonenverbindungen, im Fachwörterbuch unter Beta-Hydroxybuttersäure (BHB) aufgeführt, soll sogar als Arznei erprobt werden.
(Quelle: Geo, Ausgabe März 2016, Seite 33)

Wie wirkt fasten?

Fasten aktiviert unsere Selbstheilungskräfte. Bestehende chronische Krankheiten können sich verbessern. Es dient der Gesundheitserhaltung, dem Entgiften, Entwöhnen, Erholen und  Abnehmen. Fasten ist auch Kraft tanken und schenkt Lebensfreude. Fasten reguliert den Stoffwechsel und reaktiviert unser Sättigungsgefühl.

Der freiwillige Nahrungsentzug wirkt nicht nur verjüngend und regenerierend. Auch die medizinische Bedeutung wird immer klarer. Denn Fasten wirkt wie ein – heilsamer – Schock auf den Körper. Er stellt die Physiologie auf den Kopf und löst ganze Kaskaden von biochemischen Reaktionen aus. So werden etwa spezielle Reinigungsmechanismen angeregt: sozusagen die Müllabfuhr und das Recyclingsystem der Zellen. Fasten hemmt nachweislich Entzündungen und senkt hohen Blutdruck. Fasten kann, wie neuste Forschungen zeigen, selbst bei Krebsleiden helfen.
 
Gefastet wurde doch schon immer. Warum wird das Thema erst jetzt von der Wissenschaft erkannt?

Weil die Erkenntnisse in der Fastenforschung gerade regelrecht durch die Decke gehen. Siehe (http://fasten.tv). So lässt die Erforschung der fantastischen molekularen Abfallentsorgung des Körpers jetzt sogar das so lange von der Medizin abgelehnte Konzept der „Schlacken“ in einem neuen Licht erscheinen. Noch bedeutender sind die Ergebnisse großartiger neuer Experimente, die etwa zeigen: Beim Fasten werden Alters- und Krebsgene in der Erbsubstanz ruhig gestellt. Und ganz wichtig: Wissenschaftler erkunden neue, einfache Fastenarten für Jedermann.

Der Organismus vieler Menschen ist durch Über- und Fehlernährung, durch Bewegungsmangel und Stress überfordert. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen entdecken die Notwendigkeit und Wohltat des Fastens.

Fasten ist Nahrung für Geist und Seele

Fasten reinigt und entlastet nicht nur den Körper, sondern hilft auch, Verstrickungen in Geist und Seele zu lösen.
Die Sinne werden geschärft: das Denken wird klarer, das Schmecken und Riechen intensiver, das Hören differenzierter. Durch die Sensibilisierung unserer Sinne sind wir in der besten Ausgangslage, uns Neuem zu öffnen. Schon in der Bibel wurde das Fasten demjenigen empfohlen, der vor schwierigen Entscheiden stand.

Fasten steigert unser seelisches Wohlbefinden, führt zu grösserer innerer Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Die Wahrnehmungsfähigkeit für alle schönen Dinge im Leben wird besser. So gelangen wir in die nur scheinbar paradoxe Situation, dass uns der lediglich ein paar Tage währende "Verzicht" auf feste Nahrung keinen Verlust bringt, sondern im Gegenteil echte Bereicherung in allen Belangen!
 

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